Diese Art von Lagerstätten sind immer mit oberflächlichen Magmatismus verbunden. Die Bildungstiefe reicht bis zu 1500 Meter tief bei Temperaturen von 50-200°C. Die Lagerstätte selbst befindet sich entweder in Sedimenten oder in vulkanischen Gesteinen. Es handelt sich meist um Gänge, Breckzienschlote und Stockwerke. Daneben gibt es noch eine Reihe weitere Erscheinungsformen. Neben Zinn, Blei, Gold, Silber und Kupfer kommen hier auch Quecksilber und Uran vor, z.T. |
als gediegene Stufen. Meisten kommen die Metalle jedoch in folgenden Verbindungen vor: Sulfide, Selenide und Telluride.
Meteorische und magmatische Wässer steigen erhitzt über Störungssysteme auf. Druck-Änderungen und Mischungen mit andern Wässern führen zur Ausfällung der Erze aus 200-300 °C. Dabei zementieren sie ihre eigene Aufstiegsbahnen zu. Überdruckexplosionen entspannen die Situation führen zur Breckzienbildung. Wirtschaftlich wichtige Lagerstätten dieses Typs finden sich in Nevada (Carlin). |