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Magmatisches Gold

Intrusiv (Plutonische Lagerstätten)

Mineralgang

Magmatogen entstandener Baryt-Gang im östlichen Sauerland (Grube Dreislar)

Magma, welches nicht die Erdoberfläche erreicht, bildet in tiefern Schichten ausgedehnte geologische Körper (Intrusionen). Ein Beispiel für einen für ein solches an der Oberfläche freigelegtes Objekt ist der Brocken im Harz.

Durch das geringere Temperaturgefälle kühlt das Magma langsamer ab und die Kristalle des Gesteins haben mehr Zeit zum wachsen. Sie sind daher deutlich (grobkristallin) ausgebildet. Gesteine dieser Gruppe werden als plutonisch bezeichnet. Der bekannteste Vertreter ist Granit.

Ausgehend von diesen Intrusionen können sich eine Reihe verschiedene geologisch und wirtschaftlich wichtiger Lagerstätten bilden.

Extrusiv (vulkanische Lagerstätten)

Der Vulkan Mt.Rainier

gehört zu einer Kette aktiver Vulkane an der Westküste der USA

Magma, welche die Erdoberfläche erreicht, wird Lava genannt. Mit ihrem Ausfluss sind eine Vielzahl geologischer Erscheinungen verbunden. Entsprechend der Zusammensetzung der Lava gibt es unterschiedliche Vulkantypen (Schichtvulkane, Stratovulkane,...). Der Kontakt von Lava mit Grundwasser führt zu heftigen Explosionen und damit zu Bildung von Maaren. Submariner Vulkanismus ist eng mit der globalen Plattentektonik verbunden.

Das hohe Temperaturgefälle während des Ausflusses der Lava, lässt den Kristalliten im Gestein keine Zeit zu wachsen. Sie werden förmlich schock-gefroren. Dies kann bis zu Bildung von Glas gehen. Das bekannteste vulkanische Gestein ist der Basalt. Er ist in Hessen an vielen Stellen wie dem Vogelsberg oder dem Habichtswald bei Kassel zu sehen.

Vulkanische Lagerstätten sind im Vergleich zu den plutonischen Lagerstätten kleiner und selten von ökonomischer Bedeutung.