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Vulkanogenes Gold

Die vulkanisch (extrusiv) gesteuerten Lagerstätten werden in die zwei folgenden Typen unterschieden.

Epithermale Lagerstätten

Diese Art von Lagerstätten sind immer mit oberflächlichen Magmatismus verbunden. Die Bildungstiefe reicht bis zu 1500 Meter tief bei Temperaturen von 50-200°C. Die Lagerstätte selbst befindet sich entweder in Sedimenten oder in vulkanischen Gesteinen. Es handelt sich meist um Gänge, Breckzienschlote und Stockwerke. Daneben gibt es noch eine Reihe weitere Erscheinungsformen. Neben Zinn, Blei, Gold, Silber und Kupfer kommen hier auch Quecksilber und Uran vor, z.T. als gediegene Stufen. Meisten kommen die Metalle jedoch in folgenden Verbindungen vor: Sulfide, Selenide und Telluride.

Meteorische und magmatische Wässer steigen erhitzt über Störungssysteme auf. Druck-Änderungen und Mischungen mit andern Wässern führen zur Ausfällung der Erze aus 200-300 °C. Dabei zementieren sie ihre eigene Aufstiegsbahnen zu. Überdruckexplosionen entspannen die Situation führen zur Breckzienbildung. Wirtschaftlich wichtige Lagerstätten dieses Typs finden sich in Nevada (Carlin).

Sinter

Ein weitere Form von vulkanogenen Lagerstätten entsteht, wenn die epithermalen Systeme zu Tage treten. Es entstehen heiße Quellen, deren Ablagerungen (Sinter) erzführend seinen können. Diese Wässer sind meist stark schwefelhaltig. Beim Kontakt dieser Wässer mit der Atmosphäre wird der Schwefel oxidiert und es entstehen starke Säuren. Durch diesen Versauerungs-Prozess sind Sinter-Erz-Lagerstätten stark verwittert (Vertonung).