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Metamorphogenes Gold

Durch Druck- und Temperaturänderungen während der Absenkung der Gesteine in die Erdkruste bzw. den Erdmantel werden einzelne Minerale instabil und kristallographisch oder chemisch umgewandelt. Dies kann bis zur völligen Auflösung des ursprünglichen Minerals gehen. Während dieser Metamorphose werden durch chemische Reaktionen Fluide (H2O, CO2,...) freigesetzt, die oft reich an gelösten Stoffen sind.

Dabei gehen die gelösten Stoffe sowohl gemeinsam mit dem Fluid auf Migration oder werden durch das Fluid aus dem Gestein gelöst. Die Fluide nutzen die Wegsamkeiten wie Störungen und Brüche im Gestein. Falls es dabei zu Änderungen des Drucks oder der Temperatur kommt zementieren sie und die Erze fallen aus. Sie bilden dann ähnlich den magmatogenen Gängen auch Gänge und Linsen im Gestein. Viele Goldquarzgänge in Grünstein-Zügen leiten sich hier ab. BURYAH (1988) konnte zeigen, das mit steigendem Metamorphose-Grad die Abgabe von Elementen (Au, As, Sb, V,..) an das Fluid steigt und damit der Gehalt im Gestein sinkt. Damit ist ein direkter Beweis für metamorphe Anreicherungs-Prozesse erbracht

In tektonischen Störungszonen in der westlichen Türkei finden sich viele Quarzgänge im Schiefer. Zuweilen enthalten sie verschieden Buntmetalle und Spuren von Gold und weiteren Edelmetallen.