Diese Lagerstätte ist die bedeutendste unter den bisher besprochenen. Bereits im Jahr 1250 in der Meißnerischen Bergchronik von Bishof Albinus von Regensburg erwähnt, ist sie die älteste bekannte bergbauliche genutzte Lagerstätte im Waldecker-Raum. 1308 wurde eine Verordnung für die Goldwäschereien am Eisenberg erlassen und 1480 eine umfassende Bergordnung von Graf Phillip II von Waldeck. Bis 1585 konnte die Lagerstätte wirtschaftlich erfolgreich ausgebeutet |
werden. Alle späteren Versuche den Bergbau wieder zu beleben schlugen fehl.
In den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden im Zusammenhang mit Prospektionsarbeiten eine Reihe von Gutachten veröffentlich.
Mit dem Versuch des Erwerb der Rechte des Distriktfeldes durch eine ausländische Firma fanden Ende der neunziger Jahre neue umfassende Untersuchungen am Eisenberg durch das geologische Landesamt statt. |