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KUPFERERZE IM WALDECKER LAND

Alte Kupfer-Bergwerke

Die reinen Kupfer-Lagerstätten sind auf Schichten des Zechsteins begrenzt. Neben dem Kupferschiefer ist auch ein Bereich des braunroten Salztons der Staßfurt-Serie reich an Kupfer.

Die Lagerstätte selbst besteht aus wenigen Zentimeter mächtigen Bändchen mit Kupfer-Gehalten von 1-5%. Die Minerale sind Kupferkies, Kupferglanz, Buntkupferkies, Malachit



und Azurit.

Der Bergbau auf diese Kupfer-Lagerstätten beginnt um 1500 in Nordenbeck. In Ober- und Nieder-Ense und in Goddelsheim wurde der Bergbau gegen Ende des 16 Jahrhunderts aufgenommen. Nach intensiven Bergbau im 17. Jahrhundert wurden die Bergwerke 1812 stillgelegt. Im Itterschen-Raum ging der Bergbau noch bis 1868 um.